Aktuelle Hinweise:

Die Elterninitiative GEMV möchte Mütter und Väter unterstützen
und aus Kinderperspektive beraten


  1. bevor eine Trennung ansteht und das Kind „in den Brunnen gefallen ist“


  1. während streitigen Auseinandersetzungen vor Gericht


  1. und auch nach „vollzogener Trennung“ bei Umgangsregelungen

 


Dafür stehen Mitglieder mit eigenen Erfahrungen aus Trennungen zur Verfügung. Sie dürfen auch fach- und sachkundige Unterstützung bei Verfahren vor Gericht, dem Jugendamt, der Paar- und Familienberatung erwarten.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um mehr über unsere Arbeit und Beratung zu erfahren. info@kindernzuliebe.org

lesen Sie auch weitere Informationen
des internationalen Rats für paritätische Doppelresidenz (ICSP)

aktuelle News zur nächsten Konferenz in Bosten 2017 und mehr

Ein Gemeinschaftsprojekt von und für Schweizer Bürger stellt die Kinder in den Mittelpunkt. Unterstützt wird das Projekt von der Kinderschutz-Organisation Schweiz (www.kisos.ch)

Dienstag, 28. November 2017
Einvernehmliche vs. strittige Scheidung

Wie eine Scheidung bei Einvernehmen abläuft – und welche Folgen bei Streit drohen  

Norbert Anhalt, Rechtsanwalt

Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a


In Hamburg bietet der ISUV e. V.  interessante Informationsveranstaltungen für Eltern an. In den Abendterminen geht es um das Lösen von Elternkonflikten und die gemeinsame Erziehungsverantwortung. Empfehlenswert für Eltern (beide!) nach Trennung, besonders aber schon im Vorfeld einer Trennung. Eingeladen sind auch alle an Trennung/Scheidung beteiligten Fachexperten wie Familienberater, Verfahrensbeistände oder Juristen.

 

Lesen Sie auch hier Informationen zur Fachtagung Doppelresidenz
in Wien vom 22. Oktober 2016
mit ausgezeichneten Fachleuten sowie
Eltern und jungen Erwachsenen, die über ihre Erfahrungen mit dem
Modell berichten. Zur Zusammenfassung von Anton Pototschnig.

Ein bundesweites Aktionsbündnis informiert über das Gelingen gemeinsamer Elternverantwortung nach Trennung mit
reichhaltigen Quellenangeboten aus den Medien und aus der Forschung. Im Herbst 2016 erschien dazu eine sehr an-
schauliche Broschüre, um Eltern und Fachwelt über die noch weithin ungenutzten Erfolgschancen einer Doppelresidenz
in Trennungsfamilien zu informieren.

Dienstag, 12. Dezember 2017
Weihnachten als Bewährungsprobe

Die Herausforderung bestehen, Weihnachten in Trennung zu meistern

Jeanette Goslar, Coaching, Rechtsanwältin

Bürgerhaus Langenhorn, Tangst. Landstr. 41 (an U1)

Vorbild: Schweiz findet Anschluss an innovatives Familienrecht

Unter fortschrittlichen gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen eines Staates leben über ein Drittel der Trennungskinder - im Grundschulalter sogar bis zur Hälfte - in Doppelresidenz bei ihren beiden Eltern.  In umliegenden Nationen ist das somit Normalität, während nur rund 5 Prozent der deutschen Kinder nach Trennung diese Gelegenheit gemeinsam ausgeübter Elternverantwortung erhalten.

Musterbeispiele sind im Norden die skandinavischen Länder Dänemark, Norwegen und Schweden, gefolgt im Westen von Belgien, Niederlande und Frankreich. Im Süden kommt mit einer neuen, 2015 beschlossenen Familiengesetzgebung die Schweiz hinzu, wo die Doppelresidenz (alternierende Obhut genannt) seit 1.1.2017 auf Elternwunsch mit vorrangiger gerichtlicher Prüfung bei vorliegendem Kindesinteresse auch gegen das Veto eines Elternteils angeordnet werden kann.

Der Zürcher „Tagesanzeiger“ beschreibt am 23.10.2016 sehr deutlich die innovative politische Grundhaltung des Gesetzgebers:

„Heute sind die Gerichte zurückhaltend, wenn es darum geht, die alternierende Obhut zu verfügen. Der Wille des Parlaments sei indessen klar (…): «Ausgehend vom Prinzip der gemeinsamen elterlichen Sorge, will es bei getrennten Eltern die alternierende Obhut fördern.» Mit dem besagten Absatz im Unterhaltsrecht habe das Parlament
seinen Willen bekräftigt, dem Recht der Kinder auf Betreuung durch Vater und Mutter Rechnung zu tragen. Mit der Schaffung des gemeinsamen Sorgerechts sei ein Machtinstrument in Scheidungskämpfen entschärft worden. Die Förderung der alternierenden Obhut sei ein weiterer Schritt in diese Richtung.“

hier haben wir weitere Berichte aus der Schweiz zusammen getragen

 

Leitbild Doppelresidenz im deutschen Familienrecht?

November 2017 haben 60 Vertreter aus Wissenschaft, Fachkreisen und Verbänden eine Erklärung unterzeichnet, in der die Doppelresidenz als
Leitbild für das künftige Familienrecht gefordert wird. Mit dieser zeitgemäßen Anpassung wird sich Deutschland zugleich internationalen Standards im Familienrecht anschließen. Lesen Sie hier den Text der Erklärung, die bundesweit in den Medien zitiert worden ist inklusive seiner zahlreichen Quellenbezüge.
          Erklärung als pdf-Datei
           Liste der Erstunterzeichnenden als pdf-Datei
 

Veranstaltung im Engelsaal: 

Mit roten Rosen fängt die Liebe meistens an, doch was kommt dann... Gabi und Klaus waren fast 30 Jahre miteinander verheiratet. Ein gemeinsames Eheleben mit Höhen und Tiefen, glücklichen und traurigen Momenten. Eine vertraute Zeit, die mit der großen Liebe auf den ersten Blick begann und deren Zauber dann durch den Alltag zerstört wurde. ...

Lassen Sie sich überraschen.